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Politik, Gesellschaft und Zeitgeschehen Innen- und Außenpolitik - Bildung - Soziales - Wirtschaft - Wahlen

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[Schweiz] Der Initiativen bzw. Referendums Thread
Alt 16.11.2009, 21:56   #1
delamarche
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Standard [Schweiz] Der Initiativen bzw. Referendums Thread

Zitat:
Zitat von Vanderswiss Beitrag anzeigen
könnte sein....
Das ist ziehmlich sicher von der GSoA

Wie denkt ihr eigentlich über die Initiative?
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Alt 16.11.2009, 21:59   #2
Shakespeare
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Zitat:
Zitat von delamarche Beitrag anzeigen
Wie denkt ihr eigentlich über die Initiative?
Wenn sie es nicht bei uns kaufen, dann holen sie es sich hald von anderswo. Somit sehe ich nicht ein, warum wir da nicht die Arbeitsplätze erhalten sollen und das Zeugs weiter verkaufen.

Off-Topic:

Falls hier noch viele Meinung eintrudeln, darf man auch gerne ein neuen Topic eröffnen.
__________________
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Alt 16.11.2009, 22:01   #3
elle05
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Zitat:
Zitat von Shakespeare Beitrag anzeigen
Wenn sie es nicht bei uns kaufen, dann holen sie es sich hald von anderswo.
Klingt wie ein Drogendealer vor Gericht!
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Constantin "Meibooooooom" Meibom
&
Raoul "die Stimme" Heiser
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Alt 16.11.2009, 22:07   #4
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Zitat:
Zitat von elle05 Beitrag anzeigen
Klingt wie ein Drogendealer vor Gericht!
Ja, hat was.

Nein, diese Argumentation ist mir zu dünn und zu billig.

So, wie die Exporte im Moment gehandhabt werden, finde ich es absolut nicht tragbar. Die Initiative greift mir allerdings eigentlich auch wieder zu weit. Wenn ich bspw. mit dem Einsatz deutscher Truppen in Afghanistan einverstanden bin, wäre es heuchlerisch zu sagen, dass man dem Land jedoch kein Kriegsmaterial verkaufen will. Eine Regelung, die tatsächlich bewirken würde, dass das Zeug mal endlich strenger kontrolliert verkauft wird (wobei es diese ja theoretisch schon gäbe, von daher vielleicht keine neue Regelung aber irgendwie die Möglichkeit, diese auch wirklich umzusetzen) wäre mir lieber. Bin daher noch etwas im Clinche.
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[Schweiz] Der Initiativen bzw. Referendums Thread
Alt 16.11.2009, 22:09   #5
delamarche
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Standard [Schweiz] Der Initiativen bzw. Referendums Thread

Nimm mir Shakespeare Rat mal zu Herzen und eröffne hier ein Thread für alle Initiativen und Referenden, welche geplant, gesammelt, eingereicht und worüber abgstimmt wird. Bin zwar kein Mod (Gott sei Dank, denkt da der eine oder andere), aber hab mal mein Bestes versucht, um den Anfang aus dem anderen Thread zusammenzukopieren:

Zitat:
Zitat von delamarche Beitrag anzeigen
Das ist ziehmlich sicher von der GSoA

Wie denkt ihr eigentlich über die Initiative?
Zitat:
Zitat von Shakespeare Beitrag anzeigen
Wenn sie es nicht bei uns kaufen, dann holen sie es sich hald von anderswo. Somit sehe ich nicht ein, warum wir da nicht die Arbeitsplätze erhalten sollen und das Zeugs weiter verkaufen.
Zitat:
Zitat von elle05 Beitrag anzeigen
Klingt wie ein Drogendealer vor Gericht!
Schiesst los, das Obere bezieht sich auf die Eidgenössische Volksinitiative «für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten». Infos hier: Klick

Ich geb dann meinen Senf später dazu
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Alt 16.11.2009, 22:12   #6
Anti-Flag
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Da war ich etwas langsamer als delamarche. Thread sind nun zusammengeführt.
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Alt 16.11.2009, 22:14   #7
delamarche
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Zitat:
Zitat von Anti-Flag Beitrag anzeigen
Da war ich etwas langsamer als delamarche. Thread sind nun zusammengeführt.
Danke
delamarche ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.11.2009, 07:36   #8
Perfectdark
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Erstmal sind die momentanen Exporte an D oder GB oder wen auch immer die unter dem Namen der UNO oder NATO oder was auch immer Krieg führen nach der jetztigen Gesetzgebung völlig legal.

Die Pilatus-Flieger an Tschad war da eher weniger ideal...

Eigentlich hätte da das verkaufende Werk arg gebüsst werden müssen. Auf das wort von irgendwelchen Kriegherren vertrauen, glaubt ja keiner. Schlussendlich will die Firma auch nur Geld machen.

Bin ein wenig unschlüssig, was ich abstimmen soll. Sicher werden Jobs verloren gehen und möglicherweise Know-how. Andererseits kann man vma die Armee sowieso abschaffen, dann braucht es dieses Know-how auch nicht mehr.

Die Drogendealer logik hat wohl eine gewisse Wahrheit, ist aber auch dasselbe wie: "Macht doch nichts, wenn ich ein Hummer anstatt ein Prius fahre, macht global gesehen nichts aus."
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Alt 17.11.2009, 11:51   #9
steelfinger
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Ich werde bzw. habe schon Ja gestimmt.

Erstens nimmt die Bedeutung der militärischen Kriegsmaterialsherstellung in der Schweiz schon lange kontinuierlich ab, während der zivile Anteil steigt.

Zweitens sind wir sowieso nicht autark in Sachen Waffen, d.h. eine Selbstversorgung ist völlig ausgeschlossen. Ich bin aber für die Erhaltung der Armee!

Drittens regt mich Doris Leuthard und die CVP auf. Wofür haben die noch ein C im Parteinamen? Die CVP ist unter Darbellay eine Partei geworden, die ihr Fähnchen immer nach dem Wind richtet. Bauern in der Krise? Klar, die sollen wieder garantierte Abnahmemengen und -preise bekommen. Das gleiche jetzt, wo sie sich als grosse Retterin von Arbeitsplätzen hervortun will.

Viertens ist es unmoralisch. Argument "dann liefert einfach ein anderer" ist nicht stichhaltig, wie schon oben erklärt wurde.

Fünftens: Leuthard sagte, dass "streng geprüft" werde. Den guten Willen glaube ich sogar, nur werden so Waffen in ein Land geliefert, welches bei der Prüfung vielleicht noch problemlos ist. Ein Jahr später bricht Krieg aus mit den Schweizer Waffen. Darauf hat man null Kontrolle. Auch bei Indien sagte sie, man sei vor Ort gewesen. Klar, die Inder sagen sicher nicht: "Ja, liebe Schweizer seht her, wir geben eure MPs Kindern in die Hand". Ist natürlich naiv.

Sechstens nervt mich die ständige "da-gehen-Arbeitsplätze-verloren"-Platte, mit der man alles unterdrücken kann. Wenn wir den Nazis das Gas für die KZs geliefert hätten, hätten wohl auch einige hier gejammert, dass da jetzt in der Schweiz künftig Arbeitsplätze verloren gingen.
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Alt 17.11.2009, 13:12   #10
delamarche
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Zitat:
Zitat von steelfinger Beitrag anzeigen
Ich werde bzw. habe schon Ja gestimmt.

Erstens nimmt die Bedeutung der militärischen Kriegsmaterialsherstellung in der Schweiz schon lange kontinuierlich ab, während der zivile Anteil steigt.

Zweitens sind wir sowieso nicht autark in Sachen Waffen, d.h. eine Selbstversorgung ist völlig ausgeschlossen. Ich bin aber für die Erhaltung der Armee!

Drittens regt mich Doris Leuthard und die CVP auf. Wofür haben die noch ein C im Parteinamen? Die CVP ist unter Darbellay eine Partei geworden, die ihr Fähnchen immer nach dem Wind richtet. Bauern in der Krise? Klar, die sollen wieder garantierte Abnahmemengen und -preise bekommen. Das gleiche jetzt, wo sie sich als grosse Retterin von Arbeitsplätzen hervortun will.

Viertens ist es unmoralisch. Argument "dann liefert einfach ein anderer" ist nicht stichhaltig, wie schon oben erklärt wurde.

Fünftens: Leuthard sagte, dass "streng geprüft" werde. Den guten Willen glaube ich sogar, nur werden so Waffen in ein Land geliefert, welches bei der Prüfung vielleicht noch problemlos ist. Ein Jahr später bricht Krieg aus mit den Schweizer Waffen. Darauf hat man null Kontrolle. Auch bei Indien sagte sie, man sei vor Ort gewesen. Klar, die Inder sagen sicher nicht: "Ja, liebe Schweizer seht her, wir geben eure MPs Kindern in die Hand". Ist natürlich naiv.

Sechstens nervt mich die ständige "da-gehen-Arbeitsplätze-verloren"-Platte, mit der man alles unterdrücken kann. Wenn wir den Nazis das Gas für die KZs geliefert hätten, hätten wohl auch einige hier gejammert, dass da jetzt in der Schweiz künftig Arbeitsplätze verloren gingen.
Da geb ich dir absolut recht!

zu 2) Jau, was wir an israelischen Kampfmaterial bei uns in der Armee haben! Von einer autarken Versorgung kann keine Rede sein, die Industrie ist ja sowieso auf kleine, technisch versierte Sachen spezialisiert.

zu 3) Die CVP ist ja nur ein Witz. Die würde für ein paar Arbeitsplätze auch die Kirche wechseln, von christlicher Nächstenliebe kann keine Rede sein, aber das werden die bei den nächsten Wahlen deutlich spüren. Der Leuthardeffekt ist deutlich weg...

zu 4) Jau, das gleiche kann man beim Klima sagen. Bringt ja sowieso nichts, wenn die anderen nicht mitmachen bla bla. Wenigstens werden mit Schweizerwaffen keine Leute erschossen. Wir sollten da eine Vorreiterrolle spielen.

zu 5) Das Gesetz ist sicher strenger als früher, als man noch mit Saudi-Arabien, Iran, Südafrika etc. Geschäfte machte. Aber das Waffen weitergegeben werden, kann man kaum verhindern.

zu 6) Das ist schon der wunde Punkt der Initiative, vor allem können die Befürworter hier kein schlüssiges Gegenargument bringen, die streiten sich dann meistens mit den Zahlen. 5000 Arbeitsplätze finde ich allerdings schon hart, auch wenn den Firmen meines Wissens genug Zeit gegeben wird, um die Produktion umzustellen.

Ich würde der Initiative also prinzipiel zustimmen, habe aber Nein abgestimmt. Warum? Persönlicher Interessenskonflikt, der Vater meiner Freundin arbeit in der Rüstungsindustrie... Pecht gehabt, ideologischer delamarche!
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