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Aufhören mit dem Rauchen
Alt 23.09.2008, 00:15   #1
Vanderswiss
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Standard Aufhören mit dem Rauchen

Hallo zusammen,

nun kommt der Tag: ab morgen will ich aufhören zu rauchen. nach 16 Jahren wirds zuviel und ich realisiere, dass ich es tun muss. Falls einer von euch zusätzliche Tipps habt oder Erfahrungen gemacht habt, postet diese doch.... macht sonst wer mit? Evtl kann man sich hier ein wenig gegenseitig motivieren....

Also, los gehts...
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Alt 23.09.2008, 00:22   #2
blutgrätsche
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Mit so einem Blödsinn solltest du gar nicht erst anfangen und ich werde selbstverständlich nicht mitmachen
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Alt 23.09.2008, 00:23   #3
Vanderswiss
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Mit so einem Blödsinn solltest du gar nicht erst anfangen und ich werde selbstverständlich nicht mitmachen
Danke, dein Kommentar festigt gerade meine Meinung und Absicht....
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Alt 23.09.2008, 00:25   #4
blutgrätsche
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Zitat:
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Danke, dein Kommentar festigt gerade meine Meinung und Absicht....
Viel Spaß beim Scheitern
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Alt 23.09.2008, 00:34   #5
Rumpel
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Rauchen ist ne Gewohnheitssache. Nicht die körperliche Abhängigkeit treibt dich wieder zurück (soll nach 3 Tagen vorbei sein) sondern die alltäglichen Situationen in denen du früher geraucht hast.
Ganz schlimm sind natürlich auch die Nichtgönner, wie blutgrätsche. Sie versuchen dir dann immer eine anzudrehen, um dir zu zeigen, dass du es nicht schaffst.
Noch schlimmer fand ich Parties. Kam mir richtig dämlich vor ohne Fluppe.

Es gibt also nur zwei Lösungen. Entweder knallhart durchziehen, oder die Situationen meiden.
Gut ist es auch, wenn zu hause sonst niemand raucht, respektive nirgends ne Schachtel rumliegt. Die Hemmschwelle eine Packung zu kaufen ist viel höher als eine Kippe aus einer herumliegen Schachtel zu stibitzen. So war es jedenfalls bei mir.

Falls du wissen willst, wie lange ich noch das Bedürfnis hatte zu rauchen:
Grob geschätzt ein 3/4 Jahr. Es gibt allerdings auch Leute, die sagen selbst nach 10 Jahren denken sie noch dran.

Viel Erfolg.


P.S.
Bin jetzt kein militanter Nicht(-mehr)raucher. Wer rauchen will, soll es tun.

Geändert von Rumpel (23.09.2008 um 07:53 Uhr)
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Alt 23.09.2008, 00:37   #6
Matze7
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Gute Idee, denn

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Manche Menschen haben einen Gesichtskreis vom Radius Null und nennen ihn ihren Standpunkt. (David Hilbert)
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Alt 23.09.2008, 13:37   #7
Storm
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Die Kunst besteht darin, es einfach nicht mehr zu tun. Um die nötige Willenskraft dazu zu besitzen, muss man sich darüber klar werden, dass einem das Rauchen nichts bringt. Man fühlt sich zwar besser, nachdem man eine geraucht hat, allerdings nur, weil es einem zuvor immer schlechter ging, je länger die letzte Kippe her war. Man braucht Zigaretten, um wieder auf das gleiche Level an Wohlbefinden zu kommen, das man als Nichtraucher jeden Tag hat.

Wenn man glaubt, auf etwas zu verzichten zu müssen, wenn man das Rauchen aufgibt, hat man von Anfang an verloren. Man verzichtet auf vieles, wenn man raucht. Zum Beispiel auf Geld, Gesundheit, schöne weisse Zähne, Kondition... was würde man alles tun, um die Kondi seiner Hattrickjungs zu steigern? ;-)

Du musst dir bei deinem Entschluss nur 100% sicher sein und dafür sorgen, dass du dich auch bei den ersten Entzugserscheinungen (die gehen nach einpaar Tagen vorüber) dran erinnerst. Wirf alle Raucherwaren weg, du brauchst sie nicht mehr. Keine Kippen aufbewahren für den Fall, dass man sich es doch anders überlegt.

Das grösste Problem ist in meinen Augen die Gewohnheit. Man hat so lange geraucht, dass man es verlernt hat, viele Situationen ohne rauchen zu überstehen. Bei Minus 20 Grad auf den Bus warten, was man bei einer Party macht wenn alle die man kennt eine rauchen gehen, usw. Man stellt allerdings mit etwas Übung fest, dass das alles auch ohne zu rauchen geht.
Storm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.09.2008, 14:23   #8
funky_mo
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Großartig Tips kann ich dir keine geben, die wichtigsten wurden hier schon genannt: Verbanne den Rauch einfach aus deinem Leben

Ich halte seit ca. 6 Monaten schon gut durch
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Grüße, Mo
funky_mo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.09.2008, 14:27   #9
Vanderswiss
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Danke schon mal für eure Anregungen! Bin immer noch fest überzeugt, Zigis und Feuerzeug im Kübel.... Vielleicht wird das je noch mein Blogg....
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Der Klügere kippt nach.
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Alt 23.09.2008, 14:42   #10
maxa
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Ich habe vor knapp 5 Monaten damit aufgehört und wohl gerade die schlimmste Zeit hinter mir. Ich empfehle Folgendes:

1. Physischer Entzug: Den eigentlichen, rein körperlichen, Entzug merkt man fast nicht. Bei mir hat er sich durch Schlafstörungen geäußert. Dann läuft man die ersten Tage ein bischen neben der Spur und auch die Verdauung verändert sich. Dafür brauch man keine Tipps, weil es auch keine größeren Probleme macht. Mehr körperliche Symptome brauchst du aber auch nicht erwarten.

2. Psychischer Entzug: Jetzt wird es hart. Das knallt wirklich rein und dauert Monate. Ich will dir keine Angst machen, aber erfahrungsgemäß unterschätzen die meisten Aufhörer die Länge dieser Phase. Die erste Zeit hast du das Gefühl, permanent an Kippen denken zu müssen. Du hast deinen Körper jahrelang darauf konditioniert, bestimmte Situationen mit ner Kippe zu bestreiten. Und nun mußt du jeden einzelnen dieser Abläufe wieder vom Rauchen entkoppeln. Und das erledigt man nicht in einer Woche. Ein schönes Beispiel waren bei mir schwüle Sommertage. Irgendwie habe ich diese mit ner Kippe in Verbindung gebracht. Obwohl ich in den etwas kühleren Monaten vorher kaum Probleme in bestimmten Situationen hatte, änderte sich das durch das schwüle Klima schlagartig. Ich hatte wieder Schmacht! Genauso, als ich aus dem Urlaub zurückkam, erinnerte sich mein Körper stärker an meine lange Raucherzeit, als an die paar Monate rauchfrei vor Beginn des Urlaubs, mit dem Ergebnis, dass ich das Nichtrauchen bei bestimmten Tagesabläufen neu anlernen musste. Du glaubst gar nicht, wieviele "Trigger" es für die Schmacht in deinem Gehirn gibt. Bestimmte Orte, Gerüche, Personen, Temperaturen usw. Du brauchst also mindestens ein Jahr, um den Großteil deines Tages ohne den Gedanken an ein Kippe zu verbringen. Das alles ist natürlich individuell verschieden und kann leichter oder härter als beschrieben werden. Hier ist mein Tipp, einfach zu versuchen, die Hintergründe zu verstehen und bewußt die Trigger abzutrainieren.

3. Hilfsmittel: Von Nikotinpflastern etc. halte ich nicht viel, da der körperliche Entzug zu vernachlässigen ist. Ganz hilfreich fand ich die Kräuterzigaretten (gibts in der Apotheke). Die schmecken so schrecklich, dass du zum einen einen starken Schmachtanfall kompensieren kannst und zum anderen gleich das Rauchritual von dem "Wohlgeschmack" löst.

4. Sport: Das hat mir wirklich geholfen. Ich habe kurz vor Rauchstopp wieder mit dem Laufen angefangen. Kurz nach dem Rauchstopp habe ich mich bei nem Halbmarathon angemeldet und zielgerichtet nach einem 3-monatigen Trainingsplan trainiert. Vor 2 Tagen habe ich mit einer 1:43er Zeit meinen ersten HM-Wettkampf gefinished und bin stolz wie Oskar. Das Laufen hat im wesentlichen 3 Vorteile: Bei 4mal Training in der Woche hast du zumindestens in dieser Zeit Erlösung vor den Schmachtanfällen. Dann spürst du die Verbesserung deiner Kondition unheimlich und realisierst sofort die Steigerung deiner Lebensqualität. Und zu guter letzt wirkst du dem Effekt des Zunehmens entgegen. Durch Suchtverlagerung auf Bier und Schokolade und der Stoffwechselumstellung können ansonsten gut 1-2 Kilo monatlich im ersten Jahr dazukommen. Ich habe zum Beispiel trotz 5mal Sport die Woche (BB, Fußi und 50km Laufen) gerade mal 1 Kilo seit dem Rauchstopp abgenommen.

Alles in allem: Es lohnt sich. Auch, wenn du schon wieder die Kippe im Mund hast - probiere es nochmal! Es kann eine der wichtigsten Entscheidungen in deinem Leben werden! Und den neidbedingten Spott der Nochraucher (siehe Blutgrätsche) musst du halt ertragen können.
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Geändert von maxa (23.09.2008 um 15:02 Uhr)
maxa ist offline   Mit Zitat antworten
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