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boehser_onkel 09.11.2016 22:48

President Trump
 
Kein TTIP jetzt. Wolltet Ihr Deppen doch alle ;)

Goezinho 10.11.2016 06:47

Stimmt! Hoffentlich hält er sein Wort :P

Toni-Maroni 10.11.2016 11:09

Ich werde nie kapieren wieso die Amis regelmäßig Leute ins Amt wählen die völlig unqualifiziert sind. Für viele scheint es ja Grundvorraussetzung zu sein dass derjenige keine Ahnung hat. Die Demokraten sind aber auch selbst Schuld, Bernie hätte mit Riesenvorsprung gewonnen. Auch wenn hier alle wegen TTIP oder CETA schreien, im Vergleich zu dem was da kommen könnte sind das Nichtigkeiten.

djpedromaffia 10.11.2016 12:05

nachdem ich mich gerade die letzten tage nochmal ausführlich mit trump beschäftigt habe, glaube ich, dass er unterschätzt wird. ich steh ihm, wegen seiner dämlichen aussagen zwar klar kritisch gegenüber, könnte mir aber dann auch wieder vorstellen, dass er einer ist, der den karren aus dem dreck zieht.

killary war jedenfalls kein gegner für trump. sanders wäre die deutlich bessere wahl gewesen

http://imgur.com/gallery/uCEQ9

http://imgur.com/gallery/SxpJC

http://imgur.com/gallery/HO5TT

Toni-Maroni 10.11.2016 13:07

Wer hat denn diesen Käse zusammengeschrieben? :o

Shakespeare 10.11.2016 19:42

Zitat:

Zitat von Toni-Maroni (Beitrag 363583)
Ich werde nie kapieren wieso die Amis regelmäßig Leute ins Amt wählen die völlig unqualifiziert sind. Für viele scheint es ja Grundvorraussetzung zu sein dass derjenige keine Ahnung hat. Die Demokraten sind aber auch selbst Schuld, Bernie hätte mit Riesenvorsprung gewonnen.

Ich persönlich glaube nicht, dass Sanders viel bessere Chancen gehabt hätte als Clinton. Natürlich war er im Gegensatz zu Hillarly in der Lage eine gewisse Euphorie zu entfachen, aber bei einem Duell Sanders vs. Trump hätte Trumps augenscheinliche Unternehmererfahrungen gegen einen für amerikanische Verhältnisse sozialistischen Politiker bei vielen (Wechsel-)Wählern noch mehr gezogen. Damit will ich nicht sagen, dass Trump wirtschaftlich qualifiziert ist, aber ich meine viele Amerikaner hätten dies in einer solchen Situation so wahrgenommen und den Vorteil von Sanders gegenüber Clinton als klassische Vertreterin des Establishments überwogen. Dementsprechend halte ich dies Aussage eines "riesen Vorsprungs" für deutlich überzogen.

Schon alleine die Tatsache, dass Clinton in den Vorwahlen einzig zur Sanders ernsthaft herausgefordert wurde, zeigt hald auch, dass die Demokraten im Moment nach der Zeit von Obama personell relativ schwach da stehen. Dies hat man beispielsweise auch bei den Governeurswahlen in diversen Staaten gesehen. Ich hoffe, da kommen innerhalb der nächsten Jahre einige junge Gesichter nach.

Es bleibt mE nun abzuwarten, was genau Trump von seinem Gepoltere während des Wahlkampes tatsächlich umsetzen wird und wie stark er von den klassischen repulikanischen Meinungen, wie sie in seinem Kabinett wohl durchaus relativ stark vertreten sein werden, abweichen werden. Die Möglichkeit ist wohl sehr real, dass viele aus meiner Sicht positive Entwicklungen unter der Obama-Administration (Iran-Deal, Obamacare mit Einschränkungen und vor allem das Klimaabkommen (!!)) wieder zurückgenommen werden. Diese Unsicherheit ist wohl auch das grösste Problem im Moment, mit Trump hat man die Katze im Sack gewählt.

Von Trump's Wirtschaftsprogramm wollen wir mal gar nicht erst reden. Es ist durchaus so, dass man in der Vergangenheit (nicht nur in den USA) wohl zu wenig für die Globalisierungsverlierer getan hat. Die Versprechen von neuen Jobs für die Arbeiter aus dem Rust-Belt sind aber aus meiner Sicht total leer. Diese Jobs kommen auch mit Importzöllen gegenüber China nicht zurück. Sie werden heute von Computern übernommen.

Penguin 10.11.2016 19:53

Zitat:

Zitat von Toni-Maroni (Beitrag 363583)
Ich werde nie kapieren wieso die Amis regelmäßig Leute ins Amt wählen die völlig unqualifiziert sind.

Weil nur in Amerika geborene Leute Präsi werden dürfen. :)

Vanderswiss 10.11.2016 20:39

Zitat:

Zitat von Penguin (Beitrag 363587)
Weil nur in Amerika geborene Leute Präsi werden dürfen. :)

Denn sonst hätten sie einen hoch qualifizierten Präsidenten wie z.B. Schwarzenegger.... :B

Penguin 10.11.2016 20:56

Fand Kalifornien ganz nice so :)


https://mobile.twitter.com/i/moments...7157830656?m=1

https://twitter.com/ColeLedford11/st...77653432971264

Toni-Maroni 10.11.2016 22:40

Zitat:

Zitat von Shakespeare (Beitrag 363586)
Ich persönlich glaube nicht, dass Sanders viel bessere Chancen gehabt hätte als Clinton. Natürlich war er im Gegensatz zu Hillarly in der Lage eine gewisse Euphorie zu entfachen, aber bei einem Duell Sanders vs. Trump hätte Trumps augenscheinliche Unternehmererfahrungen gegen einen für amerikanische Verhältnisse sozialistischen Politiker bei vielen (Wechsel-)Wählern noch mehr gezogen. Damit will ich nicht sagen, dass Trump wirtschaftlich qualifiziert ist, aber ich meine viele Amerikaner hätten dies in einer solchen Situation so wahrgenommen und den Vorteil von Sanders gegenüber Clinton als klassische Vertreterin des Establishments überwogen. Dementsprechend halte ich dies Aussage eines "riesen Vorsprungs" für deutlich überzogen.

Schon alleine die Tatsache, dass Clinton in den Vorwahlen einzig zur Sanders ernsthaft herausgefordert wurde, zeigt hald auch, dass die Demokraten im Moment nach der Zeit von Obama personell relativ schwach da stehen. Dies hat man beispielsweise auch bei den Governeurswahlen in diversen Staaten gesehen. Ich hoffe, da kommen innerhalb der nächsten Jahre einige junge Gesichter nach.

Ich denke du unterschlägst dass die Wahlbeteiligung trotz des großen Mediengetöses extrem niedrig war. Trump hat nicht mehr Stimmen geholt als die Konkurrenten von Obama z.B. Sanders oder eben Clinton hätten nicht mal alle Obama-Wähler erreichen müssen (bei denen Bernie erheblich besser ankam als Hillary) und das Ding wäre durch gewesen. Oder er hätte seinen Wahlkampf auf die Protestwähler ausgelegt für die Hillary nie in Frage kam weil sie das Establishment verkörpert von dem viele die Nase voll hatten. Dazu hätte er auch die Stimmen der Drittparteien bekommen können in denen sich jene gesammelt haben die mit beiden Kandidaten nichts anfangen konnten. Letztendlich muss man aber auch festhalten: Hillary lag in den Umfragen zwischenzeitlich extrem weit vorn weil Trump eben Trump ist und wurde nur ausgebremst durch die Wikileaks-Affäre und die FBI-Ermittlungen, beides hätte es bei Bernie nicht gegeben. Die Marktschreier-Rhetorik (lock her up, etc.) wäre komplett ins Leere gelaufen. Trump hat seine Klientel an die Wahlurnen gelockt (männlich, weiß, ungebildet), viel mehr wäre für ihn nicht gegangen, die Demokraten haben aber viele Stimmen liegen lassen.


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